SUPERVISION / COACHING

"Aus der begrenzten Zeit etwas machen - das macht die Musik uns vor."

Martin Seel, 2009.

    Supervision   

Supervision hat das Ziel den Handlungsspielraum des Supervisanden für seinen beruflichen Alltag zu erweitern. Die Reflexion der Arbeit und die Entwicklung von fachlichen und psychosozialen Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Miteingeschlossen ist die Beobachtung eigener eventuell unbewusster Erlebens- und Verhaltensmuster.

 

Die Supervision ist ein ressourcen- und lösungsorientierter Prozess, der den Supervisanden in seinen beruflichen Anliegen zur Qualitätssicherung seiner (therapeutischen) Arbeit unterstützt.

 

Eine Mehrperspektivität in der Reflexion des erlebten beruflichen Geschehens verhilft zu Einsicht von Übertragungsgeschehen, Stärkung der Motivation und Rollenklärung.

 

Die Supervision ist auch ein wichtiger Bestandteil der Burnout-Prophylaxe.

 

Die Supervision kann auch ein Ort für das fortlaufende Training in der Achtsamkeit der aussersprachlichen Wahrnehmung des Therapeuten sein. Dazu braucht es neben dem Gespräch weitere ergänzende analoge Übungsmöglichkeiten.

 

Inhalte der Supervision unterstehen der Schweigepflicht seitens des Supervisors.

 

    Supervision im Berufsfeld der Musiktherapie   

Die Supervision für Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen gehört zur Qualitätssicherung der klinischen Arbeit. Kasuistik (Fallbesprechungen) gehören genau so zur Supervision wie das Verstehen von Organisationen und Institutionen. Psychopathologische und psychodynamische Fragestellungen können besprochen werden. Methodisches Repertoire reflektieren, anreichern und erfahren, kann genauso Inhalt der Supervision sein wie auch individuelle Fragen zur beruflichen Weiterbildung und Karriere.

 

Supervision ist Wahrnehmungsarbeit. Fremd- und Selbstwahrnehmung des Therapeuten sind in der Begegnung mit dem Patienten wichtig. Gemeinsame  Überlegungen zu Krankheitsbild und Konflikt des Patienten komplettieren das Bild und bringen neue Perspektiven der Sichtweisen.

 

„Welche Gefühle löst der Patient bei mir als Therapeut aus, welche Phantasien entwickle ich gegenüber dem Patienten?“ (Küchenhoff, 2011, S. 296).

 

Die Wahrnehmungsarbeit führt in eine andere Arbeitsform, in die Beziehungsarbeit. Unbewusstes Übertragungsgeschehen kann aufgedeckt werden. Solche Momente sind selten verbal, hinter vielen Worten drängen diffuse Gefühle. Atmosphärisches nimmt sich Raum. Supervision ist auch Übungsarbeit. Sinnliche und sinnhafte Wahrnehmung kann geübt werden. Hier ist die praktische Ästhetik angesiedelt und die Wahrnehmungsfühler können verfeinert werden.

 

Die Supervision dient der zunehmenden Professionalisierung, der beruflichen Identitätsbildung und dient als Ort der Reflexion des beruflichen Alltags und der ermöglicht die Erweiterung des Handlungsspielraumes.

 

Übertragungsgeschehen, Spiegelungsphänomene sowie methodische Repertoireerweiterung können betrachtet werden. Die Entwicklung des verinnerlichten Safe Places der Therapeutin stützt die Professionalisierung.

 

Supervision ist auch Ort für das fortlaufende Training in Achtsamkeit der aussersprachlichen Wahrnehmung.

 

"Gleichsam eines Instrumentalisten sollen wir Therapeuten täglich unser Instrument der sinnlichen und sinnhaften achtsamen Wahrnehmung stimmen und einspielen bevor wir uns in einen Arbeitstag mit neuen Begegnungsmomenten mit Patienten professionell einlassen"

(G. Scherrer Vollenweider, 2014).

    Supervision im Berufsfeld der Musikpädagogik   

Für Lehrpersonen in der Musikpädagogik - von der elementaren Musikerziehung über den Instrumentalunterricht bis zur Orchesterleitung - ist die Supervision ein noch weitgehend unbekanntes Feld. Übertragungsgeschehen, institutionelle Probleme und Burnout-Prophylaxe sind in diesem anspruchsvollen Berufsfeld wichtige Themen.

 

Termine und Erstgespräche können jederzeit vereinbart werden.

 

    Gruppensupervision   

5-6 jährliche Sitzungen à 3 Stunden in Gruppensupervision. Diese Gruppen können aus einer Berufsgruppe (z.B. Musiktherapie, Psychologie, Sozialarbeit oder Pädagogik etc.) bestehen oder interdisziplinär zusammengesetzt sein.

 

    Teamsupervision   

Supervision für (interdisziplinäre) Teams als Krisenintervention, Team-Entwicklung oder kasuistischen Reflexion (Fallsupervision).

 

Contracting und Supervisionssetting werden mit den zuständigen Leitungspersonen oder der Institutionsleitung vereinbart.

    Eltern-Coaching   

Bei allen Fragen, die das Leben mit Säuglingen, Kleinkindern bis ins frühe Erwachsenenalter betreffen, bietet die Wiese 11 ein Ort der gemeinsamen lösungs- und ressourcenorientierten Reflexion.

 

 

 

 

Gabriela Scherrer Vollenweider _   Wiesenstrasse 11 _   CH-8640 Rapperswil _   info@wiese11.com_ 

EMail: gabriela.scherrer@asp-hin.ch _ Tel. 077 414 10 64_ wiese11GmbH

Eidg. Psychotherapeutin ASP/VOPT_  MSc Psychotherapeutische Psychologin_   DAS Musik-Psychotherapeutin_ MAS Klinische Musiktherapeutin SFMT_ DAS Supervisorin_  DAS Psychotraumatologie i. A._ Musik- und Theaterpädagogin _   Musikerin

 

    Kontakt    

Gabriela Scherrer Vollenweider MSc, MAS / Wiesenstrasse 11 / 8640 Rapperswil / info@wiese11.com / gabriela.scherrer@asp-hin.ch/ 077 414 10 64